Scheinsonnenhut - Echinacea
Herkunft
Der (Schein)Sonnenhut, welcher botanisch Echinacea genannt wird, stammt ursprünglich aus Nordamerika und gehört zu den Gartenstauden. Ihrer nordamerikanischen Herkunft verdankt sie ihre hohe Trockenheit- und Hitzeresistenz, sowie ihre anspruchslose Art. Sie ist als pflegeleichte und bienenfreundliche Staude, aber auch als Heilpflanze bekannt.
Verwendung
Echinacea wird bei uns gerne in Prärie- und Bauerngärten verwendet. Da sie Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und andere Insekten anziehen und ihre Samen im Herbst und Winter wichtige Nahrungsquellen für Vögel sind, werden sie auch gerne in naturnahe Gärten gepflanzt. Scheinsonnenhut kommt in größeren Gruppenpflanzungen mit Ziergräsern und anderen Stauden wie Salbei oder Lavendel sehr gut zur Geltung.
Aussehen und Wuchs des Scheinsonnenhuts
- mehrjährige Staude
- je nach Sorte eine Wuchshöhe von ca. 40 bis 100 cm
- kräftige, aufrechte Blütenstängel, die sich gut zum Vasenschnitt eignen
- Blütezeit von Juli bis September
- strahlenförmige, flache Tellerblüten mit bis zu 10 cm Durchmesser
- die meisten Sorten haben einfache Blüten, es gibt aber auch wenige gefüllte Sorten
- es gibt sie in den Farben purpurrosa, rot, weiß, gelb, orange
Welchen Standort benötigt Echinacea?
Der Scheinsonnenhut bevorzugt sonnige Standorte mit bis zu 6 Sonnenstunden am Tag. Der Gartenboden sollte durchlässige, sandige und eher trockene Gartenböden. Staunässe verträgt sie nicht, da das zur Wurzelfäule führen kann. Schwere und nasse Böden sollten daher unbedingt mit Sand oder Kies aufgelockert werden. Gepflanzt werden Echinaceas idealerweise im Frühjahr oder Frühherbst. Bei ausreichender Kontrolle ist aber auch eine Pflanzung im Sommer möglich.
Wie pflege ich Echinacea richtig?
Ihr pflegeleichte und robuster Ruf kommt nicht von irgendwo her! Scheinsonnenhut benötigt tatsächlich weder Dünger, noch muss sie viel gegossen werden. Lediglich kurz nach der Pflanzung sollte sie ab und zu kontrolliert und bei Bedarf gegossen werden. Ein Rückschnitt eine Handbreite über dem Boden im zeitigen Frühjahr (März) lässt sie wieder gesund und stark austrieben. Mit etwas Glück kann ein Schnitt im Sommer nach der Blüte eine weitere Blüte fördern. Eine Teilung der Staude ist zur Verfügung alle paar Jahre möglich, aber nicht zwingend notwendig. Echinacea ist winterhart und benötigt daher keinen Winterschutz.
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