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Pflegemaßnahmen von Rosen
Rosen richtig zurückschneiden, düngen, gießen und pflegen


Rosen haben den Ruf, sehr pflegeintensiv zu sein. Das stimmt teilweise auch. Sie gehören sicherlich nicht zu den anspruchslosen Pflanzen, doch verlangen sie dem Gärtner auch kein Unding ab. Mit diesen Pflegemaßnahmen können sie sich auf ein üppiges Blütenmeer freuen.

Frau schneidet verbluehte Blueten an einem Rosenstrauch ab

Den Boden lüften

Der Boden rund um die Rose sollte mindestens einmal im Jahr mit einer Rosengabel oder einer Spatengabel vorsichtig gelockert werden. So gelangt frischer Sauerstoff zu den Bodenbakterien, die für die Umsetzung organischer Dünger sorgen – wichtig für ein aktives Bodenleben und kräftige Pflanzen.

Den Boden mulchen

Ab dem zweiten bis dritten Standjahr empfiehlt sich im Herbst eine erste Mulchschicht aus organischem Material. Besonders geeignet sind gut abgelagerter Kompost, Rosenerde oder spezielles Abdeckmaterial. Vom Einsatz von Rindenmulch ist dagegen abzuraten, da er dem Boden Stickstoff entzieht und die Rosen schwächen kann.

Das Beet reinigen

Abgefallene Blätter sollten regelmäßig entfernt und im Herbst gründlich aus den Beeten gekehrt werden. Das Rosenlaub gehört nicht auf den Kompost, da darin häufig Pilzsporen überleben, die im nächsten Jahr erneut Krankheiten auslösen könnten.

Rosen richtig gießen

Der ideale Zeitpunkt zum Gießen liegt in den frühen Morgenstunden. Dann kann die Pflanze das Wasser optimal aufnehmen, bevor die Sonne zu stark scheint. In der Mittagshitze sollte man dagegen nicht gießen – die Feuchtigkeit würde zu schnell verdunsten und Wassertropfen auf den Blättern könnten wie Brenngläser wirken und die Blätter verbrennen. Generell gilt, die Pflanzen immer von unten zu gießen und die Blätter möglichst trocken zu halten, um Pilzkrankheiten vorzubeugen.

Neu gepflanzte Rosen aus Containern oder Töpfen benötigen im ersten Sommer besonders viel Aufmerksamkeit. Bei Trockenheit sollte durchdringend gegossen werden, das bedeutet, dass das Wasser langsam und tief in den Boden einsickern sollte, damit der Wurzelballen vollständig durchfeuchtet wird. Nur so können sich die Wurzeln gut im Erdreich verankern. Hier gilt als Faustregel: je Meter Wuchshöhe ca. 10 Liter Wasser. Auch in den Folgejahren brauchen gepflanzte Containerrosen ausreichend Wasser – mindestens drei Sommer lang bis sie kräftige Pfahlwurzeln ausgebildet haben. Erst dann sind sie in der Lage, sich weitgehend selbst aus tieferen Bodenschichten zu versorgen.

Rosen richtig düngen

Um Rosen vital, widerstandsfähig und blühfreudig zu halten, ist eine regelmäßige Nährstoffversorgung unerlässlich. Ein bis zwei Düngergaben pro Jahr reichen dabei meist aus. Bei der Pflanzung selbst sollte jedoch auf Dünger verzichtet werden, damit die jungen Wurzeln nicht geschädigt werden. Grundsätzlich gilt: Die erste Düngung nach einer Pflanzung – ob im Herbst oder Frühjahr – erfolgt nach der ersten Blüte im Juni. 

Die Hauptdüngung erfolgt im Frühjahr, etwa Anfang April. Eine zweite, leichtere Nachdüngung nach der ersten Blüte – also Ende Juni bis Anfang Juli – stärkt die Rosen für eine reiche Nachblüte und ein gesundes Wachstum bis in den Herbst hinein. Hierfür können Sie einen organischer Rosendünger verwenden

Damit das Bodenleben aktiv bleibt, sollte jedes Jahr Humus in Form von gut verrottetem Kompost und einem rein organischen Dünger eingearbeitet werden. Organische Dünger werden langsam zersetzt und versorgen die Pflanzen über einen längeren Zeitraum gleichmäßig mit Nährstoffen – das fördert sowohl die Bodenfruchtbarkeit als auch die Gesundheit der Rosen. Der Dünger sollte etwa 5 bis 10 cm tief in den Oberboden eingearbeitet werden. Ein praktischer Tipp: Auch Kaffeesatz eignet sich gut als natürliche Nährstoffquelle. Er lockt Regenwürmer an, die den Boden auflockern und zur Humusbildung beitragen.

Rosen richtig schneiden

Ein regelmäßiger Rosenschnitt hält Ihre Pflanzen gesund und sorgt für eine üppige Blüte. Für die meisten Rosen gilt das Frühjahr als idealer Zeitpunkt für den Schnitt. Wichtig ist dabei, nicht zu früh zur Schere zu greifen – als Faustregel gilt: Geschnitten wird, sobald die Forsythien zu blühen beginnen (ca. März). Genauso wichtig ist es, im Sommer verblühte Blüten und Wildlinge unterhalb der Veredlungsstelle zu entfernen. Genaue Informationen zur richtigen Vorgehensweise beim Rosenschnitt finden Sie in unserem Beitrag 'Rückschnitt von Rosen'.

Rueckschnitt einer verbluehten Rose

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