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FAQ - Fragen & Anworten

Cotoneaster dammeri radicans, Teppichmispel, Zwergmispel

Grundsätzlich kann die Cotoneaster 'Radicans' zur Grabbepflanzung verwendet werden. Da die Cotoneaster schnell und flächig wächst, können Sie die Größe entsprechend durch Rückschnitte eingrenzen. Alternativ können Sie auch eine kleinerbleibenden Sorte wie Cotoneaster dammeri 'Streibs Findling' wählen.
Die Teppichmispel ist trittfest und kann auch für Gartenarbeiten problemlos betreten werden. Er ist jedoch kein klassischer 'Rasenersatz'. Wenn Sie die Fläche regelmäßig begehen möchten, wären Trittsteine oder etwas Rasenähnlicheres eventuell eine bessere Lösung.
Cotoneaster ist sehr pflegeleicht und anspruchslos. Er ist sehr gut schnittverträglich und kann je nach Bedarf ganz einfach zurückgeschnitten werden. In jungen Jahren können Sie die Teppichmispel mit einem Spezialdünger für Bodendecker im Frühjahr (März) und im Sommer (Juli) düngen. Bitte achten Sie auf einen durchlässigen und lockeren Boden, da die Cotoneaster mit Staunässe nicht gut zurecht kommt.
Ja, die Teppichmispel eignet sich sehr gut zur Unterpflanzung. Sie kommt mit dem Schatten oder dem Herbstlaub der umliegenden Pflanzen gut zurecht. Außerdem unterdrückt die Teppichmispel zuverlässig Unkraut.

Paulownia tomentosa, Blauglockenbaum

Kein Grund zur Sorge! Dass der junge Trieb oberirdisch abstirbt, ist bei einer jungen Paulownie völlig normal. Die Pflanze muss über den Sommer hinweg aus dem Fuß neu austreiben. Dieses Verhalten kann sich die ersten 2-3 Winter wiederholen, bis die Pflanze stark genug ist, einen robusten Trieb zu bilden, der nicht mehr hohl ist und den Winter übersteht. Unterstützend kann man im Herbst den Trieb mit Tannenreisig schützen, damit dieser den Winter besser übersteht. Sollte Ihre Paulownie nicht bis Ende Mai getrieben haben, senden Sie mir aber gerne ein Bild der "Stummelchen", dann werden wir eine Reklamation in die Wege leiten, denn nicht 100 % der Pflanzen treiben wieder aus. Das ist im Moment aber noch nicht absehbar.

Alchemilla mollis

Jein - sie vertreibt Schnecken nicht aktiv, die Alchemilla mollis wird jedoch von Schnecken gemieden. Ihre samtig behaarten Blätter fühlen sich für Schnecken unangenehm an. Auch die enthaltenen Bitterstoffe haben für Schnecken einen unausstehlichen Geschmack.

Apfel Cox Orangenrenette

Am aromatischsten sind die Äpfel nach kurzer Lagerung gegen Ende Oktober. Je länger die Äpfel gelagert werden, umso mehr Geschmack verlieren sie. In einem kühlen, dunklen und luftigen Keller können sie problemlos 4 - 6 Wochen gelagert werden. Bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt kann der Apfel Cox Orangenrenette auch bis zu 3 Monaten haltbar sein.
Die Apfelsorte Cox Orangenrenette gehört zu den Sorten, die manchmal einen unregelmäßigen Ertrag zeigen. In der Regel folgt auf ein sehr starkes Jahr mit vollem Ertrag ein ertragsschwächeres Jahr (=Alternanz). Das liegt daran, dass die Ausbildung der Blüten Energie kostet und nach einem ertragreichen Jahr dem Baum die Energie fehlt, erneut hohe Erträge zu bringen. Um der Alternanz entgegen zu wirken, können 3 - 4 Wochen nach der Blüte die Früchte ausgedünnt werden. Es kann aber auch sein, dass der Apfelbaum falsch gepflegt oder geschnitten wurde, Spätfrost die Blüten geschädigt hat oder dass er am falschen Standort steht.
Die Sorte 'Cox Orangenrenette' ist eine altbewährte und robuste Apfelsorte. Idealerweise wird er zweimal im Jahr, im März und Ende Juni, mit einem Spezial-Dünger gedüngt. Der Rückschnitt sollte im Februar, spätestens aber im März ab einer Temperatur von über -5°C vorgenommen werden. Beim Rückschnitt sollten Wasserruten und einjährigen Triebe, die ins Kroneninnere ragen oder nach unten hängen direkt am Ansatz ausgeschnitten werden. Anschließend kann falls notwendig der Kronenaufbau korrigiert werden.
Je nach Stammform wird der Baum unterschiedlich hoch. Der Buschbaum erreicht eine Stammhöhe von 40 - 60 cm. Als Halbstamm beträgt die Stammhöhe 120 cm und als Hochstamm 160 cm. Je nach gewünschter Endhöhe können Sie die für sich passende Stammform wählen.

Fargesia rufa, Grüner Heckenbambus

Jein - Prinzipiell ist der Fargesia rufa immergrün und behält seine Blätter über den Winter. Im Herbst jedoch werden überalterte, ausgediente Blätter abgeworfen, weshalb die Pflanze in den kalten Monaten etwas weniger Blätter hat. Im Frühling treibt dann eine Vielzahl neuer Blätter aus.
Der Schirmbambus fühlt sich im Halbschatten am wohlsten. Einen Bambus an einen vollschattigen Standort zu pflanzen, ist nicht empfehlenswert. Alternativ kann der Schirmbambus auch an sonnige Plätze gesetzt werden. In der vollen Sonne sollte jedoch auf eine absolut gleichbleibende Grundfeuchtigkeit geachtet werden, denn extreme Trockenheit verzeiht Fargesia nur bedingt.
Bei einer Hecke aus Fargesia rufa können Sie mit 2 - 3 Pflanzen pro laufendem Meter rechnen. Je enger Sie pflanzen, umso schneller erhalten Sie eine dichte Hecke. Beachten Sie dabei, dass der Heckenbambus ausladend wächst und mehr Platz benötigt, sollten Sie ihn nicht regelmäßig zurückschneiden.
Fargesia rufa ist für die Haltung im Kübel gut geeignet. Wichtig ist jedoch, dass Sie einen möglichst großen Topf mit mindestens 50 cm Tiefe und Breite wählen. Auf Grund des begrenzten Wurzelraumes wird er nicht ganz so hoch wie eine Freilandpflanze. Für einen Sichtschutz auf der Terrasse oder dem Balkon ist die Höhe dennoch ausreichend. Ebenso müssen Sie den Bambus im Kübel zwischen März und Juli alle 4 Wochen düngen, um eine ausreichende Nährstoffversorgung gewährleisten zu können.

Rhododendron 'Bloombux®'

Ja, der Rhododendron 'Bloombux®' gilt als bienen- und insektenfreundlich. Er blüht im Juni reichlich und lockt mit seinem zarten, angenehmen Duft viele Insekten an.
Leider ja. Der Rhododendron blüht vorzugsweise an zweijährigen Trieben. Durch einen Rückschnitt werden in der Regel genau diese eingekürzt, wodurch sich weniger Blüten ausbilden können. Ansonsten ist der Rhododendron 'Bloombux®' sehr schnittverträglich und kann nach belieben zurückgeschnitten werden.
Dank seines kompakten Wuchses und kleiner Größen kann der Rhododendron 'Bloombux®' auch in einen Kübel gepflanzt werden. Hierbei sollten Sie unbedingt auf eine hochwertige Spezialerde und regelmäßiges Düngen achten. Topfpflanzen sollten im Winter grundsätzlich mit Winterschutz geschützt werden, da die Wurzeln in einem Topf der Kälte direkt ausgesetzt sind. Der Kübel sollte ein Volumen von 20 - 40 Liter umfassen.
Ja, der 'Bloombux®' sollte zweimal im Jahr gedüngt werden. Die Düngung erfolgt einmal im Frühjahr und einmal nach der Blüte. Sie können hierfür einen Rhododendron-Dünger verwenden.

Amelanchier lamarckii, Kupfer-Felsenbirne

Die Felsenbirne kann mit einer Wuchshöhe von bis zu 6 Metern als Großstrauch in Solitärstellung im Garten verwendet werden. Sie kann auch als Heckenpflanze zur Grundstückbegrenzung genutzt werden. Wer die Kupfer-Felsenbirne als Hochstamm haben möchte, der kann sich das folgendes Produkt 'Amelanchier lamarckii, Felsenbirne - Hochstamm - XXL-Produkt' anschauen.
Amelanchier lamarckii ist recht pflegeleicht und benötigt kaum Pflege. Ein Rückschnitt ist nicht zwingend notwendig, kann aber nach der Blüte am überalterten Holz erfolgen, um den Strauch auszulichten. Einmal jährlich, im Frühjahr, kann die Kupfer-Felsenbirne mit einem Langzeitdünger gedüngt werden. In den ersten zwei Jahren und bei längerer Trockenperiode sollte regelmäßig gewässert werden. Ein Winterschutz ist nicht notwendig.
Ja, die Kupfer-Felsenbirne ist bei uns heimisch und problemlos bis zu -30°C winterhart.
Würde die Kupfer-Felsenbirne frei wachsen, kann sie eine Wuchshöhe von bis zu 6 Metern und eine Breite von bis zu 4 Metern erreichen. Ohne die Pflanze in Form zu bringen ist sie daher eher nicht für sehr kleine Gärten geeignet. Dank ihrer guten Schnittverträglichkeit kann sie jedoch stetig auf kleinere Größen zurückgeschnitten und gehalten werden.

Lonicera xylosteum, Gewöhnliche Heckenkirsche

Da Lonicera xylosteum heimisch und sehr anspruchslos ist, muss sie in der Regel nicht gedüngt werden. Eine Düngung ist empfehlenswert, wenn der Boden sehr mager ist und der Strauch daher kaum Zuwachs zeigt oder die Heckenkirsche stark zurückgeschnitten oder umgepflanzt wurde. Zum Düngen kann ein Strauch- und Heckendünger verwendet werden.
Ja, die Gewöhnliche Heckenkirsche ist sehr anspruchslos und kann daher auch über lange Zeit in einem Pflanzgefäß von mindestens 40 x 40 cm gehalten werden. Achten Sie stets auf die Verwendung von hochwertiger Pflanzerde.
Nein, die Gewöhnliche Heckenkirsche muss nicht regelmäßig zurückgeschnitten werden. Wer den naturnahen Stil bevorzugt, kann dieses Wildgehölz ganz frei und natürlich wachsen lassen. Ein Schnitt ist dann sinnvoll, wenn der Strauch zu groß oder zu breit wird oder um abgestrobene, kranke und alte Äste zu entfernen. Der beste Zeitpunkt für den Rückschnitt ist Spätwinter bis zeitiges Frühjahr (Februar - März). Da die Lonicera xylosteum sehr schnittverträglich ist, kann sie je nach Belieben auch öfters geschnitten werden. Man muss dann jedoch mit einer geringeren Blüten- und Beerenfülle rechnen.
Wer die Gewöhnliche Heckenkirsche als Hecke verwenden möchte, sollte mit einem Pflanzabstand von 3 Pflanzen pro laufenden Meter rechnen. Je näher Sie die Pflanzen aneinander setzen, umso dichter wird später die Hecke.

Viburnum opulus, Gemeiner Schneeball

Ja, der Gemeine Schneeball ist voll winterhart bis etwa -25°C.
Es kann sein, dass Ihr Viburnum im Frühjahr und Sommer von Blattläusen, speziell der Schneeballblattlaus, heimgesucht wird. Blättläuse sind ganz natürlich und auch nicht weiter schlimm, aber trotzdem einfach nicht schön anzusehen. Mit dem richtigen Standort und etwas Pflege können Sie den Befall jedoch vorbeugen. Wählen Sie hierfür einen luftigen Standort mit guter Wasserversorgung, aber ohne Staunässe zu bilden. Prüfen Sie bereits ab Frühjahr regelmäßig, ob Sie Blattläuse erkennen können. Sollte es doch zum Befall kommen, können Sie rechtzeitig mit biologischen Mitteln vorgehen.
Der Viburnum opulus weist einen dichten Wuchs auf und ist langlebig. Außerdem ist er schnittverträglich und kann so auf der gewünschten Höhe gehalten werden. Er eignet sich also sehr gut für Hecken in naturnahe Gärten.
Die Blüten des Gemeinen Schneeballs verbreiten einen leichten angenehm-lieblichen Duft. Mit seinem Duft lockt er auch viele Insekten und Bienen an.

Carpinus betulus, Hainbuche, Weißbuche

Ja, ein Rückschnitt nach der Pflanzung ist auf jeden Fall empfehlenswert. Gerade bei der Pflanzung als Hecke regt ein Rückschnitt der Seitentriebe und Triebspitze das Wachstum an und lässt die Hecke dicht verzweigen. Außerdem wächst die Pflanze dann einfacher und schneller an. Wurzelnackte Pflanzen können Sie ruhig um 1/3 ihrer Gesamtgröße kürzen, Topfpflanzen hingegen um 1/4 oder weniger.
Als Hecke gepflanzt kann die Hainbuche durch regelmäßige Schnitte auf der gewünscht Höhe gehalten werden. In Einzelstellung als Baum kann die Hainbuche durchaus eine Höhe von 10 bis 20 Metern und eine Breite von bis zu 6 und 8 Metern erreichen.
Pflanzen im Topf oder Container können generell das ganze Jahr über gepflanzt werden. Im Sommer müssen die Pflanzen jedoch intensiver kontrolliert und gewässert werden als im Frühjahr oder Herbst. Wurzelnackte Pflanzen werden ohne Topf geliefert. Das ist nur in ihrer Ruhephase ab ca. Mitte Oktober bis Ende April / Anfang Mai möglich.
Bei einer Hecke aus Carpinus betulus können Sie je nach Größe der Jungpflanzen zwischen 3 und 4 Hainbuchen pro laufenden Meter setzen. Das gilt sowohl bei der Wurzelware, als auch bei Topf- oder Ballenpflanzen.

Ligustrum vulgare 'Atrovirens', wintergrüner Liguster

Generell ist Liguster recht unkompliziert, was den Formschnitt angeht. Immer wenn die Triebe zu lange werden und man das Erscheinungsbild als zu ungepflegt erachtet, kann der Jahreszuwachs geschnitten werden. Lediglich bei radikalen Schnitten sollte man sich nach den Vogelschutzzeiten richten, in denen man nicht mehr schneiden darf.
Ob man kleine oder große Pflanzen setzt, ist abhängig von der eigenen Geduld und dem geplanten Budget. Kleinere Pflanzen wachsen einfacher an und müssen weniger gegossen werden, größere Exemplare hingegen ergeben schneller eine dichte und hohe Hecke. Es ist somit eine persönliche Entscheidung, denn alle Wege führen nach Rom.
Der Abstand zwischen den Pflanzen ist abhängig von der Qualität der Jungpflanzen. Je mehr Triebe die Ausgangsware hat, desto weniger Pflanzen benötigt man je Laufmeter. Bei kleinen Pflanzen mit 2 Trieben ist es ratsam 4-5 Pflanzen je Meter zu setzen, wohingegen bei Ausgangsmaterial mit 7 Trieben je 3 Pflanzen pro Laufendem Meter ausreichend sind.
Ligustrum vulgare 'Atrovirens' ist eine wintergrüne Pflanze, das bedeutet, dass sie sehr lange bis in den Winter hinein ihr Laub behält und dann im Frühjahr schnell wieder austreibt. Die Sorte 'Atrovirens' hat also nur für eine ganz kurze Zeit keine Blätter. In milden Wintern oder an sehr geschützten Standorten kann der Liguster auch über den ganzen Winter hinweg sein Laub aus dem Vorjahr behalten. Dank des dichten Wuchses und der starken Verzweigung ist der Liguster jedoch auch mit wenig Blättern ziemlich blickdicht.

Lavandula angustifolia 'Hidcote Blue', Garten-Lavendel

Der Lavendel verholzt, je älter er wird. Durch einen starken Rückschnitt im Frühjahr kann der Lavendel stetig verjüngt werden. Schneiden Sie den Lavendel ruhig beherzt auf 5 bis 10 cm zurück. 
Hidcote Blue wächst buschig, kompakt und bleibt mit bis zu 40 cm Höhe eher niedrig. Er eignet sich also gut zur Flächenbegrünung. Pro Quadratmeter sollten ca. 10 Pflanzen gepflanzt werden. Da Lavendel überwiegend flache Wurzeln bildet, breitet er sich schnell aus und wächst dicht, eignet sich aber nicht wie ein klassischer Bodendecker zur Hangsicherung.
Lavandula angustifolia 'Hidcote Blue' ist eine gezüchtete Sorte der Wildform Lavandula angustifolia. Hidcote Blue ist deutlich kompakter, dichter und niedriger. Auch die Blüte ist dunkler, bläulicher und kürzer als die der Wildform. Insgesamt macht der Hidcote Blue einen ordentlicheren und kompakteren Eindruck und eignet sich daher auch besser für die Pflanzung im Kübel. Bei der Pflege gibt es keine Unterschiede.
Einmal angewachsen ist Lavendel 'Hidcote Blue' eine winterharte und robuste Sorte. An einem sonnigen Standort auf durchlässigem Boden gepflanzt, benötigt er keinen weiteren Winterschutz. Wichtig ist, dass durch die Winternässe keine Staunässe entsteht. Nässe schadet dem Lavendel mehr als Frost! Ein Winterschutz ist daher bei feuchten Böden, sehr kalten Regionen ab -20°C und im ersten Standjahr sinnvoll.

Waldsteinia ternata, Waldsteinie, Teppichwurz

Generell ist die Teppichwurz sehr genügsam und kommt mit wenig zurecht. Sie sollten lediglich düngen, wenn es zu Mangelerscheinungen kommt. Hier können Sie einen gewöhnlichen Staudendünger verwenden.
Nur kleine Bei- und Unkräuter werden von der Waldsteinie unterdrückt. Etablierte Stauden werden jedoch nicht von ihr verdrängt. 
Ja, die Waldsteinia ternata ist insektenfreundlich und lockt während der Blütezeit von April bis Mai/Juni Bienen an.
Ja, die Waldsteinie ist immergrün. In ganz kalten und frostigen Wintern können sich die Blätter jedoch bräunlich verfärben. Die unschönen Blätter können im Frühjahr dann weggeschnitten werden.

Rosa rugosa, Kartoffelrose, Apfelrose

Die Rosa rugosa ist generell robust und anspruchslos. Sie benötigt einen halbschattigen bis sonnigen Standort, bildet ihre volle Blütenfülle jedoch in vollsonnigen Lagen aus. Die Bodenverhältnisse sind idealerweise locker, humos und mäßig feucht, so dass sich keine Staunässe bilden kann. Sie kommt aber auch mit durchlässig-sandigen oder leicht lehmigen Böden zurecht. Die Kartoffelrose ist frosthart, sowie salz- und windtolerant. Sie eignet sich daher ideal für Küstenlagen oder Grundstücksgrenzen mit viel Streusalz im Winter.
Die Apfelrose neigt dazu, Ausläufer zu bilden. Wenn Sie die Rosa rugosa an ein Nachbarsgrundstück pflanzen möchten oder strikt vermeiden möchten, dass sie sich verbreitet, kann eine Wurzelsperre eingesetzt werden. Ansonsten können einzelne Ausläufer auch einfach im Rahmen der Gartenarbeiten entfernt werden.
Die Rosa rugosa besitzt ursprünglich Blüten in Dunkelrosa. Durch Vermehrung und genetischer Variation kann sich in seltenen Fällen eine weiße Blüte durchsetzen. Es handelt sich dabei jedoch nicht um eine andere Sorte. Wer bewusst eine weiße Kartoffelrose möchte, der kann sich die Rosa rugosa alba anschauen.
Die Rosa rugosa muss nicht zwingend zurückgeschnitten werden. Als Wildgehölz entfaltet sie ihr volles Potential, wenn sie frei und natürlich wachsen kann. Ein Rückschnitt macht Sinn, um ältere Sträucher zu verjüngen, auszulichten oder um Ausläufer einzugrenzen. Auch wenn die Pflanze für Ihren Geschmack zu breit wächst, können Sie sie bedenklos zurückschneiden. Der Rückschnitt sollte von Februar bis März durchgeführt werden. Bitte tragen Sie während des Rückschnitts Handschuhe, da die Kartoffelrose Stacheln besitzt.

Lonicera nitida 'Maigrün', Böschungsmyrthe, Heckenmyrhte, Heckenkirsche

Lonicera kommt sowohl mit sonnigen als auch schattigen Lagen gut zurecht. Sie können Lonicera also problemlos an einen sonnigen Standort setzen. In voller Sonne sollte das Erdreich mit gutem, nährstoffreichem Boden aufgebessert werden und ausreichend auf eine gleichbleibende Wasserversorgung geachtet werden. So kann die Pflanze auch in vollsonniger Lage gut anwachsen. Auch angewachsene Pflanzen sollten Sie während Trockenperioden bei Bedarf gießen.
Ja, die Böschungsmyrthe eignet sich hervorragend als Alternative! Wie auch der Buchs ist Lonicera eine immergrüne, schnittverträgliche und kompakte Heckenpflanzen. Sie toleriert alle Standorte und ist sehr robust und winterhart. 'Maigrün' wächst tendenziell schneller als der Buchsbaum, aber kann dank ihrer Schnittverträglichkeit 1 - 2 im Jahr (Ende Juni und Herbst) zurückgeschnitten und in Form gehalten werden. Ein Nachteil ist, dass die Böschungsmyrthe kleiner bleibt als der Buchsbaum. Wenn Sie eine Wuchshöhe bis zu 1 Meter wünschen, können Sie sich alternativ einmal die Sorte Lonicera nitida 'Elegant' anschauen.
Die Heckenkirsche weist von Grund auf einen dichten und verzweigten Wuchs auf. Mit einem Jahreszuwachs von ca. 30 cm wächst sie zudem ziemlich schnell zu einer dichten Kleinhecke. Da die Triebenden leicht überhängend wachsen, können Sie diese regelmäßig zurückschneiden, um ein dichtes und formstabiles Wachstum der Hecke zu unterstützen. Den Rückschnitt können Sie bereits ab Ende Juni durchführen.
Schwarze Blätter könnten auf Staunässe hindeuten. Lonicera 'Maigrün' sollte im Sommer zwar bei Bedarf gegossen werden, Staunässe verträgt sie jedoch nicht! Sie können Ihre Lonicera retten, indem Sie den Boden um die Pflanze herum lockern und etwas Sand ins Erdreich einarbeiten. Sollte der Standort anfällig für Staunässe sein, weil er beispielsweise in einer Mulde liegt, sollte unbedingt eine Drainageschicht eingearbeitet werden. Prüfen Sie in diesem Zuge, ob die Wurzeln der Lonicera noch intakt sind. Faulige Wurzeln mit einem sauberen Schnitt entfernen. Alle schwarzen, weiche Triebe können Sie beherzigt zurückschneiden. Kontrollieren Sie die Lonicera nun regelmäßig und achten Sie auf eine richtige Bewässerung. Innerhalb von 4 Wochen sollten Sie neue hellgrüne Triebe erkennen.

Teichpumpen für Gartenteiche

Technisch möglich, aber das Wasserbild wird meist nicht elegant.
✔ Filterpumpen: 24/7 ✔ Wasserspielpumpen: je nach Wunsch
5–10 Jahre bei guter Pflege. Premium-Modelle oft länger.
Ja. Schon 20–30 Watt Unterschied können über Jahre mehrere hundert Euro ausmachen.
AquaMax Eco Premium oder Eco Expert – wegen hoher Umwälzleistung und Grobschmutzförderung.
Ja – für kleine Anlagen oder gelegentlichen Betrieb. Für Dauerbetrieb, große Anlagen oder hochwertige Projekte lohnt sich meist eine Premium-Pumpe.
Eine einfache Faustregel: ✔ Gartenteich ohne Fische: Wassermenge 1× alle 2 Stunden umwälzen ✔ Teich mit Fischbesatz: 1× pro Stunde ✔ Koiteich: 1–1,5× pro Stunde Beispiel: 5.000 Liter Teich mit Fischen → mindestens 5.000 l/h Förderleistung (abzüglich Höhenverlust). Wichtig: Förderhöhe und Schlauchlänge reduzieren die tatsächliche Leistung deutlich.
Das wird oft unterschätzt. ✔ Pro 1 Meter Höhenunterschied verliert die Pumpe spürbar Förderleistung. ✔ Lange, dünne Schläuche erhöhen den Widerstand. ✔ 90°-Bögen reduzieren ebenfalls die Leistung. ✔ Praxis-Tipp: Immer 20–30 % Leistungsreserve einplanen – besonders bei Bachläufen oder Wasserfällen.
Viele Probleme entstehen durch zu dünne Schläuche. Grundregel: ✔ 3.000–6.000 l/h → mindestens 32 mm Schlauch ✔ 6.000–10.000 l/h → mindestens 38 mm ✔ Große Wasserfälle → 50 mm ✔ Zu kleine Schläuche erhöhen Stromverbrauch und mindern Förderleistung.
Das hängt vom Teich ab: ✔ Große, tiefe Teiche: Dauerbetrieb möglich (Eisfreihaltung beachten) ✔ Kleine Becken: Besser ausbauen und frostfrei lagern ✔ Wasserspielpumpen: Im Winter meist abschalten ✔ Wichtig: Keine Pumpe trocken laufen lassen oder einfrieren lassen.
Achten Sie auf: ✔ Watt-Angabe im Verhältnis zur Literleistung ✔ Eco-/Premium-Bezeichnungen ✔ Elektronisch regelbare Motoren ✔ Herstellerangaben zur Energieeinsparung Beispiel: Eine 6.000 l/h Pumpe mit 60 W ist deutlich effizienter als eine mit 95 W.
Moderne Qualitäts-Pumpen sind im Normalfall: ✔ Unter Wasser kaum hörbar ✔ In Trockenaufstellung nur leicht summend | Günstige Pumpen können: ✔ stärker vibrieren ✔ lauter wirken ✔ schneller Lagergeräusche entwickeln | Gerade bei Terrassen- oder Brunnenanlagen ist das ein wichtiger Faktor.
✔ Fontäne → Förderhöhe entscheidend ✔ Bachlauf → Literleistung entscheidend

Teichfilter für Gartenteiche

Der ideale Wert liegt bei etwa 7,2 pH. Das kann mit einem pH-Tester gemessen werden. Ein Teichfilter trägt zu einer stabilen Wasserqualität bei.
Bei Koiteichen meist ja. Bei kleinen Zierteichen eher nicht – Frostschutz beachten.
Erhöhte Phosphat- und Nitritwerte, trübes Wasser, Algenwachstum.
Bei Fischbesatz oder Algenproblemen: Ja.
Nein. Ein größerer Filter arbeitet stabiler und effizienter.
Je nach Belastung alle 6 - 8 Wochen.
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