Wühlmäuse im Garten los werden
Wühlmäuse effektiv vertreiben
Wühlmäuse graben Gänge, nagen an Gemüsepflanzen und können uns einen ganz schönen Schreck einjagen, wenn wir im Garten zufällig auf sie treffen. Die kleinen Nagetiere sind Vegetarier und ernähren sich sehr gerne von Knollengemüse sowie verschiedenen Wurzeln. Da Wühlmäuse als sehr hartnäckig gelten, muss bei der Vertreibung von Wühlmäusen viel Geduld mitgebracht werden. Oftmals müssen auch gleichzeitg mehrere Methoden versucht werden. Bevor Sie versuchen den Eindringling zu bekämpfen, vergewissern Sie sich bitte, dass es sich wirklich um Wühlmäuse und nicht um Maulwürfe handelt.
- Wühlmäuse stören: Wühlmäuse mögen es nicht, wenn sie gestört werden. Wenn Sie also die Gänge der Wühlmäuse öffnen und z.B. mit dem Rasenmäher oft viel Lärm und Vibrationen verursachen, ziehen Wühlmäuse mit etwas Glück weiter.
- Barrieren schaffen: Anfällige oder junge Pflanzen können in Wühlmausgitter gepflanzt werden. Der Drahtkorb schützt die Wurzeln vor Wühlmäusen.
- Unangenehme Gerüche: Wühlmäuse haben empfindliche Nasen. Knoblauch, andere stark riechenden Pflanzen, Alkohol oder saure Buttermilch mögen sie nicht und können in die Gänge gelegt oder gegossen werden. Aber wie uns Menschen nehmen auch die Wühlmäuse die Geräuche unterschiedlich wahr, manche stören sich daran, andere widerum nicht. Es gibt auch spezielle Wühlmaus-Gase, die z.B. auf Rizinusöl basieren und so ebenfalls die Nager vertreiben sollen.
- Natürliche Feinde: Katzen, Marder, Füchse, Maulwürfe und Greifvögel gehören zu den natürlichen Feinden von Wühlmäusen. Wenn Sie die Lebensräume dieser Tiere fördern oder z.B. eine Sitzstange für Greifvögel anbringen, können Sie diese gezielt bei der Vertreibung der Wühlmäuse unterstützen.
- Hochbeete verwenden: Wer seine Gemüseernte schützen möchte, kann auf abgegrenzte Hochbeete ausweichen.
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