Rasenpflege nach dem Winter
Warum schadet Schnee und Frost dem Rasen?
✔ Gefrorene Grashalme werden fest und unbeweglich. Wenn der Rasen in gefrorenem Zustand betreten wird, brechen die Grashalme ab und sterben meist ab.
✔ Schwerer, nasser Schnee auf dem Rasen sorgt dafür, dass das Gras nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Licht versorgt wird.
✔ Durch geschmolzenes Schneewasser werden die Böden extrem nass. Das verdichtet die Erde und blockiert das Wurzelwachstum im Frühjahr.
✔ Winterschäden äußern sich im Frühjahr mit braunen Flecken im Rasen.
So päppeln Sie Ihren Rasen nach dem Winter wieder auf!
1. Ab April, wenn der Boden ausreichend abgetrocknet ist und es dauerhaft um die 10°C hat, können Sie mit der Pflege starten.
2. Altes Laub und Moos mit einem Rechen entfernen.
3. Rasen auf ca. 4 bis 5 Zentimeter schneiden. Das regt den Austrieb des Grases an.
4. Durch Vertikutieren werden Moose und Flechte entfernt und es gelangt wieder genug Luft und Licht an die Graswurzeln.
5. Düngen Sie den Rasen mit einem ausgewogenen und langanhaltenden Rasendünger. Stickstoff regt das Wachstum an, während Kalium das Gras stärkt und robust macht.
6. Kahle stellen werden mit einer Rasenmischung nachgesät. Idealerweise werden die Samen leicht in die Erde angedrückt. Die Samen sollten in den ersten Wochen regelmäßig befeuchtet werden. Bei Bedarf kann vorab auf einen schlechten Boden spezielle Rasenerde verteilt werden, da auf frischer Erde die Rasensamen besser haften.
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