Lonicera nitida 'Maigrün', Böschungsmyrthe, Heckenmyrhte, Heckenkirsche
Ja, die Böschungsmyrthe eignet sich hervorragend als Alternative! Wie auch der Buchs ist Lonicera eine immergrüne, schnittverträgliche und kompakte Heckenpflanzen. Sie toleriert alle Standorte und ist sehr robust und winterhart. 'Maigrün' wächst tendenziell schneller als der Buchsbaum, aber kann dank ihrer Schnittverträglichkeit 1 - 2 im Jahr (Ende Juni und Herbst) zurückgeschnitten und in Form gehalten werden. Ein Nachteil ist, dass die Böschungsmyrthe kleiner bleibt als der Buchsbaum. Wenn Sie eine Wuchshöhe bis zu 1 Meter wünschen, können Sie sich alternativ einmal die Sorte Lonicera nitida 'Elegant' anschauen.
Schwarze Blätter könnten auf Staunässe hindeuten. Lonicera 'Maigrün' sollte im Sommer zwar bei Bedarf gegossen werden, Staunässe verträgt sie jedoch nicht! Sie können Ihre Lonicera retten, indem Sie den Boden um die Pflanze herum lockern und etwas Sand ins Erdreich einarbeiten. Sollte der Standort anfällig für Staunässe sein, weil er beispielsweise in einer Mulde liegt, sollte unbedingt eine Drainageschicht eingearbeitet werden. Prüfen Sie in diesem Zuge, ob die Wurzeln der Lonicera noch intakt sind. Faulige Wurzeln mit einem sauberen Schnitt entfernen. Alle schwarzen, weiche Triebe können Sie beherzigt zurückschneiden. Kontrollieren Sie die Lonicera nun regelmäßig und achten Sie auf eine richtige Bewässerung. Innerhalb von 4 Wochen sollten Sie neue hellgrüne Triebe erkennen.
Die Heckenkirsche weist von Grund auf einen dichten und verzweigten Wuchs auf. Mit einem Jahreszuwachs von ca. 30 cm wächst sie zudem ziemlich schnell zu einer dichten Kleinhecke. Da die Triebenden leicht überhängend wachsen, können Sie diese regelmäßig zurückschneiden, um ein dichtes und formstabiles Wachstum der Hecke zu unterstützen. Den Rückschnitt können Sie bereits ab Ende Juni durchführen.
Lonicera kommt sowohl mit sonnigen als auch schattigen Lagen gut zurecht. Sie können Lonicera also problemlos an einen sonnigen Standort setzen. In voller Sonne sollte das Erdreich mit gutem, nährstoffreichem Boden aufgebessert werden und ausreichend auf eine gleichbleibende Wasserversorgung geachtet werden. So kann die Pflanze auch in vollsonniger Lage gut anwachsen. Auch angewachsene Pflanzen sollten Sie während Trockenperioden bei Bedarf gießen.
Rosa rugosa, Kartoffelrose, Apfelrose
Die Rosa rugosa muss nicht zwingend zurückgeschnitten werden. Als Wildgehölz entfaltet sie ihr volles Potential, wenn sie frei und natürlich wachsen kann. Ein Rückschnitt macht Sinn, um ältere Sträucher zu verjüngen, auszulichten oder um Ausläufer einzugrenzen. Auch wenn die Pflanze für Ihren Geschmack zu breit wächst, können Sie sie bedenklos zurückschneiden. Der Rückschnitt sollte von Februar bis März durchgeführt werden. Bitte tragen Sie während des Rückschnitts Handschuhe, da die Kartoffelrose Stacheln besitzt.
Die Rosa rugosa besitzt ursprünglich Blüten in Dunkelrosa. Durch Vermehrung und genetischer Variation kann sich in seltenen Fällen eine weiße Blüte durchsetzen. Es handelt sich dabei jedoch nicht um eine andere Sorte. Wer bewusst eine weiße Kartoffelrose möchte, der kann sich die Rosa rugosa alba anschauen.
Die Apfelrose neigt dazu, Ausläufer zu bilden. Wenn Sie die Rosa rugosa an ein Nachbarsgrundstück pflanzen möchten oder strikt vermeiden möchten, dass sie sich verbreitet, kann eine Wurzelsperre eingesetzt werden. Ansonsten können einzelne Ausläufer auch einfach im Rahmen der Gartenarbeiten entfernt werden.
Die Rosa rugosa ist generell robust und anspruchslos. Sie benötigt einen halbschattigen bis sonnigen Standort, bildet ihre volle Blütenfülle jedoch in vollsonnigen Lagen aus. Die Bodenverhältnisse sind idealerweise locker, humos und mäßig feucht, so dass sich keine Staunässe bilden kann. Sie kommt aber auch mit durchlässig-sandigen oder leicht lehmigen Böden zurecht. Die Kartoffelrose ist frosthart, sowie salz- und windtolerant. Sie eignet sich daher ideal für Küstenlagen oder Grundstücksgrenzen mit viel Streusalz im Winter.
Waldsteinia ternata, Waldsteinie, Teppichwurz
Ja, die Waldsteinie ist immergrün. In ganz kalten und frostigen Wintern können sich die Blätter jedoch bräunlich verfärben. Die unschönen Blätter können im Frühjahr dann weggeschnitten werden.
Ja, die Waldsteinia ternata ist insektenfreundlich und lockt während der Blütezeit von April bis Mai/Juni Bienen an.
Nur kleine Bei- und Unkräuter werden von der Waldsteinie unterdrückt. Etablierte Stauden werden jedoch nicht von ihr verdrängt.
Generell ist die Teppichwurz sehr genügsam und kommt mit wenig zurecht. Sie sollten lediglich düngen, wenn es zu Mangelerscheinungen kommt. Hier können Sie einen gewöhnlichen Staudendünger verwenden.
Lavandula angustifolia 'Hidcote Blue', Garten-Lavendel
Einmal angewachsen ist Lavendel 'Hidcote Blue' eine winterharte und robuste Sorte. An einem sonnigen Standort auf durchlässigem Boden gepflanzt, benötigt er keinen weiteren Winterschutz. Wichtig ist, dass durch die Winternässe keine Staunässe entsteht. Nässe schadet dem Lavendel mehr als Frost! Ein Winterschutz ist daher bei feuchten Böden, sehr kalten Regionen ab -20°C und im ersten Standjahr sinnvoll.
Lavandula angustifolia 'Hidcote Blue' ist eine gezüchtete Sorte der Wildform Lavandula angustifolia. Hidcote Blue ist deutlich kompakter, dichter und niedriger. Auch die Blüte ist dunkler, bläulicher und kürzer als die der Wildform. Insgesamt macht der Hidcote Blue einen ordentlicheren und kompakteren Eindruck und eignet sich daher auch besser für die Pflanzung im Kübel. Bei der Pflege gibt es keine Unterschiede.
Hidcote Blue wächst buschig, kompakt und bleibt mit bis zu 40 cm Höhe eher niedrig. Er eignet sich also gut zur Flächenbegrünung. Pro Quadratmeter sollten ca. 10 Pflanzen gepflanzt werden. Da Lavendel überwiegend flache Wurzeln bildet, breitet er sich schnell aus und wächst dicht, eignet sich aber nicht wie ein klassischer Bodendecker zur Hangsicherung.
Der Lavendel verholzt, je älter er wird. Durch einen starken Rückschnitt im Frühjahr kann der Lavendel stetig verjüngt werden. Schneiden Sie den Lavendel ruhig beherzt auf 5 bis 10 cm zurück.
Teichpumpen für Gartenteiche
✔ Fontäne → Förderhöhe entscheidend ✔ Bachlauf → Literleistung entscheidend
Moderne Qualitäts-Pumpen sind im Normalfall: ✔ Unter Wasser kaum hörbar ✔ In Trockenaufstellung nur leicht summend | Günstige Pumpen können: ✔ stärker vibrieren ✔ lauter wirken ✔ schneller Lagergeräusche entwickeln | Gerade bei Terrassen- oder Brunnenanlagen ist das ein wichtiger Faktor.
Achten Sie auf: ✔ Watt-Angabe im Verhältnis zur Literleistung ✔ Eco-/Premium-Bezeichnungen ✔ Elektronisch regelbare Motoren ✔ Herstellerangaben zur Energieeinsparung Beispiel: Eine 6.000 l/h Pumpe mit 60 W ist deutlich effizienter als eine mit 95 W.
Das hängt vom Teich ab: ✔ Große, tiefe Teiche: Dauerbetrieb möglich (Eisfreihaltung beachten) ✔ Kleine Becken: Besser ausbauen und frostfrei lagern ✔ Wasserspielpumpen: Im Winter meist abschalten ✔ Wichtig: Keine Pumpe trocken laufen lassen oder einfrieren lassen.
Viele Probleme entstehen durch zu dünne Schläuche. Grundregel: ✔ 3.000–6.000 l/h → mindestens 32 mm Schlauch ✔ 6.000–10.000 l/h → mindestens 38 mm ✔ Große Wasserfälle → 50 mm ✔ Zu kleine Schläuche erhöhen Stromverbrauch und mindern Förderleistung.
Das wird oft unterschätzt. ✔ Pro 1 Meter Höhenunterschied verliert die Pumpe spürbar Förderleistung. ✔ Lange, dünne Schläuche erhöhen den Widerstand. ✔ 90°-Bögen reduzieren ebenfalls die Leistung. ✔ Praxis-Tipp: Immer 20–30 % Leistungsreserve einplanen – besonders bei Bachläufen oder Wasserfällen.
Eine einfache Faustregel: ✔ Gartenteich ohne Fische: Wassermenge 1× alle 2 Stunden umwälzen ✔ Teich mit Fischbesatz: 1× pro Stunde ✔ Koiteich: 1–1,5× pro Stunde Beispiel: 5.000 Liter Teich mit Fischen → mindestens 5.000 l/h Förderleistung (abzüglich Höhenverlust). Wichtig: Förderhöhe und Schlauchlänge reduzieren die tatsächliche Leistung deutlich.
Ja – für kleine Anlagen oder gelegentlichen Betrieb. Für Dauerbetrieb, große Anlagen oder hochwertige Projekte lohnt sich meist eine Premium-Pumpe.
AquaMax Eco Premium oder Eco Expert – wegen hoher Umwälzleistung und Grobschmutzförderung.
Ja. Schon 20–30 Watt Unterschied können über Jahre mehrere hundert Euro ausmachen.
5–10 Jahre bei guter Pflege. Premium-Modelle oft länger.
✔ Filterpumpen: 24/7 ✔ Wasserspielpumpen: je nach Wunsch
Technisch möglich, aber das Wasserbild wird meist nicht elegant.
07371 - 95457 0 (Mo. - Fr. 08:00 - 12:00 & 13:00 - 17:00 Uhr)