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Die 5 häufigsten Garten-Fehler im Sommer


1. Stickstoffhaltig düngen

Stickstoff fördert Wachstum und regt die Pflanzen dazu an, neue junge und weiche Triebe gebildet werden. Neue Triebe würden bis zum Winter nicht ausreichend verholzen und bei den ersten Frösten zurückfrieren. Ab ca. August sollte man daher auf stickstofflastigen Dünger verzichten, damit die Pflanze sich langsam abhärten, Reserven bilden und sich so auf den bevorstehenden Winter vorbereiten können. Weiche Triebe sind nicht nur anfällig für Frost, sondern auch anfällier für Pilze und Schädlinge im feuchten Herbst.

2. Böden umgraben

Das starke umgraben von Böden ist im Sommer nicht empfehlenswert und sollte vermieden werden. Durch das Umgraben kann der Boden deutlich schneller erhitzen und austrocknen. Außerdem wird das Bodenleben und das natürliche Gleichgewicht gestört, wodurch viele Bodenlebewesen und Organismen absterben können. Auch schlafende Unkrautsamen werden aus der Tiefe an die Oberfläche geholt und können nun wieder vermehrt beginnen zu keimen. Starkes Umgraben macht nur dann Sinn, wenn neue Beete angelegt werden oder verdichtete und schwere Böden aufgebessert werden müssen. Diese Arbeiten erledigen Sie jedoch leichter im Frühjahr und Herbst, wenn Hitze und Trockenheit das Vorhaben nicht negativ beeinflussen. Die bessere Alternative zum Umgraben ist oberflächliches Lockern des Bodens.

3. Falscher oder starker Rückschnitt

Wenn Sträucher und Gartenpflanzen im Sommer falsch zurückgeschnitten werden, werden Sie für Hitze und Trockenheit stark anfällig. Notwendige Rückschnitte sollten daher unbedingt an bewölkten und nicht all zu heißen Tagen durchgeführt werden. Richtig durchgeführt dürfen folgende Pflanzen im Sommer (Juni - August) zurückgeschnitten werden: remontierende Stauden, verblühte Rosen ausputzen, leichter Formschnitt bei Hecken, Beerensträucher. Bitte informieren Sie sich vor dem Rückschnitt, wann der richtige Schnittzeitpunkte der entsprechende Pflanze ist und wie der Rückschnitt durchgeführt werden muss.

4. Falsch gießen

Im Sommer ist das richtige Gießen lebenswichtg für unsere Gartenpflanzen. Idealerweise wird entweder früh am Morgen oder spät am Abend gegossen, damit das Wasser in der prallen Sonne nicht direkt wieder verdunstet. Dabei sollte gezielt der Boden gewässert und nicht über die Blätter gegossen werden. Wassertropfen auf den Blättern kann beim Verdunsten sonst zu Verbrennungen führen. Auch oberflächliches Gießen schadet der Pflanze, da die Pflanze sonst nur flache Wurzeln bilden. Durch tiefes Gießen wird die Pflanze angeregt, tiefe Wurzeln zu bilden, was sie deutlich widerstandfähiger macht.

5. Pflanzen teilen oder umpflanzen

Pflanzen im Sommer zu teilen oder umzupflanzen ist zwar möglich, benötigt aber besondere Aufmerksamtkeit und Kontrolle. Hitze und starke Sonne lösen bei den Pflanzen zusätzlich zur Teilung oder Umpflanzung starken Stress aus. Damit die Pflanze keinen langfristigen Schaden davon trägt, sollten diese Maßnahmen an bedeckten und kühleren Tagen durchgeführt werden. Wenn Sie zeitlich ungebunden sind, können Sie diese Gartenarbeiten auch erst im Frühjahr oder Herbst durchführen. Wenn Sie sich dazu entscheiden, eine Pflanze im Sommer umzupflanzen, sollten Sie die Pflanze regelmäßig kontrollieren, gut düngen und auf eine ausreichende Wasserversorgung achten.

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