Infos Begonien

Pflanz- und Pflegetipps für Begonien

Standort5_double_orange_kategoriete


Windgeschützt, sonniger bis schattigen Platz.

Bodenvorbereitung
Den Boden gut auflockern. Es eignet sich jeder gut nährstoffreiche,
lockere und etwas feuchte Boden.


Pflanzung von Knollen
Ab Anfang März werden die Knollen in Töpfen oder Kisten mit
torfmullreicher Erde eingedrückt und an einem hellen Platz aufgestellt.
Die voll entwickelten Pflanzen werden frühestens nach den Eisheiligen
ins Freie gepflanzt.


Pflanztiefe
Sollte etwa bei 5 cm liegen.
 
Pflanzloch
Die Knolle soll darin in ihrer natürlichen Lage Platz finden.


Pflanzabstand
Um ein gesundes Wachstum zu ermöglichen, sollte ein Pflanzabstand von ca. 20-25 cm eingehalten werden. Begonien wachsen stark und ein zu dichter Stand ruft leicht Fäulnis hervor.


Gießen und Düngen
Begonien benötigen relativ viel Wasser. Bei Trockenheit müssen sie ausreichend gewässert werden, wobei Staunässe unbedingt zu vermeiden ist, um Pilzbefall zu vermeiden. Zudem benötigen Begonien während der Wachstumszeit wöchentliche Düngergaben. Ab August sind die Wassergaben zureduzieren, so dass bis zum Herbst ihr Laub verwelkt ist.


Pflege
Wenn Begonien viel frische Luft haben, sind sie sehr pflegeleicht. Jedoch Vorsicht beim Pflanzen ins Freiland: Begonien sind sehr zerbrechliche Pflanzen. Die kleinste Beschädigung kann eine Fäulnisinfektion oder Mehltau hervorrufen. Nach dem Pflanzen nicht sofort gießen, sondern einige Tage warten.


Krankheiten und Schädlinge
Bevorzugt werden Begonien von Grauschimmel befallen. Erkennbar ist dieser an den grauen Stellen an Blüte, Blätter und Stängel. Durch das oftmalige einstäuben mit Gesteinsmehl kann man sie davor schützen. Weiterhin ist bei Begonien der ’Echte Mehltau’ zu beachten. Der Pilzbefall ist an den weißen Sporenlagern, die einen samtigen Belag auf den Blattoberseiten bilden, leicht zu erkennen. Er kann auf größeren Flächen mit Rosenspritzmittel zuverlässig bekämpft werden. Zu den Schädlingen zählen Blattläuse, Blattälchen, Thripse und Weichhautmilben. Gegen diese Schädlinge gehen Sie am Besten mit einem Insektenspritzmittel vor.


Überwinterung
Im Herbst werden die Knollen aus der Erde genommen, die Stengel ca. 5 cm über dem Wurzelhals abgeschnitten und die überschüssige Erde und Pflanzenreste entfernt. Anschließend werden die Knollen während der kalten Jahreszeit in einem trockenem Torf oder Sand, in einem frostfreien Raum, bei 5-10 °C gelagert.
Zuletzt angesehen